Über Stefan Redcat

Was ist das Beste, das Geld kaufen kann? Eine beeindruckende Uhr von Louis Moinet für 60 Tausend? Ein Lamborghini für 200 Tausend? Eine Yacht für 2 Millionen? Ein Traumhaus mit Pool und Meersicht für 15 Millionen?

Richtige Antwort: Nichts davon.

Die Uhr wird nach wenigen Monaten ihren Reiz für dich verlieren und du wirst denken, dass die Apple Watch deutlich nützlicher ist (und 1% von Louis‘ Preis kostet), die Spritzfahrten mit deinem Lamborghini und deiner Yacht machten während des ersten Monats so viel mehr Spaß, als du deine Bilder und Videos stolz auf Facebook zur Schau gestellt hast (und damit dein Bedürfnis nach Angesehenheit scheinbar befriedigt hast) und das Haus deiner Träume wird ganz einfach zu deinem zu Hause.

All die Dinge, die du so lange so verzweifelst haben wolltest, sind zwar gute Motivationsgründe um mit deinem Business erfolgreich zu sein (hoffentlich), sobald du sie aber schließlich gekauft hast, werden sie ihren ursprünglichen Wert für dich verlieren. Du wirst dich ganz einfach an sie gewöhnen, bis du sie irgendwann nicht mal mehr als besonders betrachtest. Und dann setzt du dir wiederum etwas besseres und teureres als Wunsch bzw. Ziel.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass alles Materielle nach spätestens 3 Monaten als „normal“ angesehen wird – egal, wie viel es gekostet hat. Die einzige Ausnahme sind Brustimplantate für Frauen, die noch viel länger glücklich machen.

Dieses Prinzip trifft nicht nur auf teure Dinge zu („teuer“ ist sowieso relativ), sondern auch die Dinge, die nur ein paar hundert Euro kosten. Ich erinnere mich noch daran, als ich 14 war und ungeduldig auf Weihnachten wartete, in der Hoffnung, das lang ersehnte Soundsystem unter dem Baum zu finden.

Als es schließlich so weit war, hielt meine große Euphorie ungefähr einen Monat lang an, bis ich es als „normal“ angesehen habe – wie halt auch meinen Computer und MP3 Player. Weil ich mich daran gewöhnt und es als „normal“ angesehen hatte.

Wenn also keines dieser physischen Dinge das Beste ist, das Geld kaufen kann – was ist es?

Selbstbestimmtes Leben

Hä?

Tut mir leid. Ich weiß, das ist eine sehr ungewöhnliche Einleitung für eine „About“ Seite, aber genau darum geht es hier – um seinen eigenen Weg zu gehen, um Träume zu verwirklichen, für die andere nicht bereit sind, konsequent zu arbeiten und am wichtigsten: Um das zu tun, was du wirklich tun willst, wo du es tun willst und wann du es tun willst.

Mein Name ist Stefan Neumair. Ich habe meinen Bürojob in Bangkok, Thailand, gekündigt als ich 26 war und tue mein Bestes, damit ich in meinem Leben nie wieder für jemand anderen arbeiten muss.

Stefan im OfficeBürojob in Bangkok? Nun, die meisten Leute würden wohl glauben, sie wären glücklich wenn sie eine Möglichkeit hätten für eine der renommiertesten Law Firms in Thailand zu arbeiten und ein Grundgehalt zu bekommen, das all ihre monatlichen Kosten deckte, sowie Anreize in Form von Kommissionen, um für zukünftige Investitionen und den „Ruhestand“ zu sparen.

Und auch hier, während des ersten Jahres oder so war ich wirklich glücklich in einem Land zu leben, das viele Leute als Paradies bezeichnen. Ähnlich glücklich wie zehn Jahre zuvor, als ich ein paar Monate lang mit meinem neuen Soundsystem richtig glücklich war. Weil alles neu und aufregend war.

Ich nahm deswegen auch in Kauf, langweilige E-Mails tagsüber zu beantworten, wenn ich ein nettes Mädchen von Thai Friendly zum Abendessen treffen oder nach Hua Hin für einen entspannten Wochenendausflug fahren konnte. Das Leben und Arbeiten in Thailand war die Erfüllung eines lange ersehnten Traums, aber je länger ich im Büro in Bangkok arbeitete, desto unglücklicher fühlte ich mich.

Warum?

Weil ich kein selbstbestimmtes Leben führte.

Deadlines. Zeitdruck. Wenig Flexibilität. Telefonanrufe von Leuten annehmen, die fast immer nur Informationen wollten und selten etwas kauften (und das plötzliche Klingeln und der Zwang, abzuheben, während meine Kollegen mithörten, was ich sprach). Kunden in Meetings zu beraten, was sich nur wie Arbeit und wenig wie Spaß anfühlte. An meinem Arbeitsplatz für weitere 3 Stunden gebunden zu sein, obwohl ich bereits meine gesamte Arbeit für den Tag erledigt hatte. Für jemand anderen zu arbeiten und das Gefühl zu haben, unterbezahlt zu sein.

Nicht die Freiheit zu haben zu arbeiten wann ich möchte und zu gehen wenn ich fertig bin. Und einfach an einen festen Ort für einen festen Zeitraum gebunden zu sein.

Ich fühlte mich unglücklich, weil:

  • Ich konnte nicht entscheiden, woran ich arbeitete
  • Ich konnte nicht arbeiten, wann ich wollte
  • Ich konnte nicht arbeiten, wo ich wollte

Ich konnte mir nicht einfach mal an einem beliebigen Dienstag freinehmen, an dem die meisten Leute in ihren Büros sitzen, um mit meiner Freundin einen Trip an der Strand zu machen und ein Video zum Thema „Finde deinen Antrieb“ aufnehmen.

Stefan Redcat in Koh Larn

Du denkst jetzt vielleicht: So ist halt das Leben. Nicht nur Angestellte sind an einen Ort gebunden, sowie an eine Art von Arbeit und bestimmte Arbeitszeiten. Die meisten Selbständigen sind ebenfalls an einen Ort gebunden, es sei denn, sie sind schlau genug, um sich von den meisten Verpflichtungen zu entledigen und andere Leute ihr Business leiten zu lassen.

Das ist jedoch nicht immer so einfach bei „Offline“ Businesses, wo man dennoch in der Nähe von dem Gebäude bzw. Büro ist, das man mietet, und eher ein schlechtes Gewissen hat, wenn man sich ein paar Monate frei nimmt um ein neues Land zu bereisen.

Wie bin ich dem „Hamsterrad“ entkommen?

Ich hatte bereits seit 2012 mit Blogging und verschiedenen Nischenseiten experimentiert. Ein Studienkollege hat mir damals empfohlen, diesen „Online Marketing“ Kurs im folgenden Semester zu belegen (danke, Alex!). Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nie die Benutzeroberfläche von einer Blogging Plattform namens „WordPress“ gesehen, aber ich dachte mir, dass ich es einfach mal ausprobieren könnte.

Wie sich später herausstellte, war das eine der besten Entscheidungen meiner frühen 20er Jahre, denn unser amerikanischer Dozent öffnete uns die Augen zu den riesigen Möglichkeiten im Online Marketing mit solch einer Euphorie, dass ich einfach damit anfing ein paar Nischenblogs zu erstellen.

Stefan ReiseblogMeine erste Website war ein typischer Travel Blog (gibt es heute nicht mehr). Nichts wirklich spezielles oder bemerkenswertes, aber er gewann den WordPress Blog Competition in unserem Kurs (die Studenten stimmten ab) und ich erhielt 75 Euro Preisgeld von meinem Professor (danke, Mr. Banach!).

Das war natürlich eine große Motivation für mich weiterzumachen, mehr Posts beständig zu schreiben (mindestens einer pro Woche) und dabei zu erfahren, welche Arten von Themen beliebt sind, sodass ich mehrere neue und verschiedene Blogs (bzw. Nischenseiten) in verschiedenen Branchen erstellt habe.

Die ersten 2,10 Euro online

Geld mit meinen Websiten zu verdienen war nicht von Anfang an meine Motivation. Es fühlte sich erstmal super an, meine Blogs meinen Freunden und meiner Familie zu zeigen. Einfach ein neues Hobby.

Fast zwei Jahre später hatte ich richtig gute Besucherzahlen für eine meiner Seiten und hörte dabei auch von mehr und mehr Leuten, die ihre Blogs monetarisieren. Ich erstellte einen Account bei Google Adsense und setzte ein paar Banner auf die Sidebar.

Ein paar Tage später schaute ich in meine Statistiken und sah, dass keiner darauf geklickt hatte. Zwei Tage später schaute ich nochmal nach (ich wollte sie eigentlich schon wieder runternehmen), und fiel fast von meinem Stuhl als ich sah, dass ich bereits 2,10 Euro für einen Klick auf einen meiner Banner verdient hatte.

In den nächsten Monaten wurde mir immer mehr klar, dass Affiliate Marketing ein deutlich besserer Weg ist, um Einnahmen mit seinen Blogs zu erzielen – und so habe ich meine Seiten entsprechend angepasst.

Ich will hier nicht zu sehr ins Details gehen, weil ich Affiliate Marketing detailliert auf separaten Beiträgen zum Thema mache – aber ich war im Grunde in der Lage, mein Einkommen mit Affiliate Marketing so ziemlich jeden Monat zu steigern, seit ich von den Adsense Banner auf relevante Affiliate Links umgestiegen bin.

Was mache ich momentan?

Ich verdiene mein Geld momentan hauptsächlich mit Affiliate Marketing von verschiedenen Nischenseiten sowie Kunden SEO. Außerdem verkaufe ich ein paar Bücher wie meinen Thai Beginner’s Course.

Mein „Lebensmittelpunkt“ ist in Bangkok, Thailand, ich reise aber auch gerne und dann nehme ich einfach meinen Laptop mit und arbeite wo es mir gerade gefällt: Im Hotelzimmer, im Restaurant, in der Co-Working Space, in der Strandbar. Es ist ein tolles Gefühl, Arbeiten und Reisen zu kombinieren – selbst wenn es nur ein „Business Trip“ nach Hong Kong ist.

Stefan Redcat in Hong Kong

Ich habe Stefan Redcat gestartet, um dich zu inspirieren und um dir zu helfen. Damit du deinen Job kündigen und aufhören kannst, für andere Leute zu arbeiten. Denn dein Leben ist dein Business.

Es liegt an dir: Du kannst entweder arbeiten, damit du jemand anderen reich machst. Oder du kannst arbeiten, damit du selbst reich wirst. Der Aufwand dafür ist nicht wesentlich größer – du musst nur wissen, was du tust.

Aber es ist nicht nur das reine Geld im Internet verdienen, um das es auf dieser Seite geht. Es gibt so viele andere, wichtige Aspekte, die eng verbunden sind mit einem erfolgreichen und nachhaltigen Online Business, vor allem, das richtige Mindset zu haben und wie du dein Business grundlegend aufbaust und organisierst.

Viel Spaß hier.

Stefan

P.S. Ja, ich liebe Katzen. Daher der Titel der Seite. Und nein, es gibt nicht so viele rote Katzen im richtigen Leben, genauso wie es nicht so viele Leute gibt, die wirklich ihren Träumen nachgehen möchten. Lass mich dir helfen, eine rote Katze zu werden.